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Was wäre, wenn ein Puma als Gestaltenwandler als Mensch lebte

Katja Brandis schreibt fantasievolle Bücher und las im Heimatmuseum

Von Elisabeth Schmid

Ein Puma beschließt als Gestaltenwandler als Mensch zu leben. Die fantasievollen, spannenden Geschichten von Katja Brandis finden bei den jungen Lesern viel Anklang. Die „Woodwalkers“ Geschichten sind spannend und interessant. Katja Brandis las im Heimatmuseum, zum Krumbacher Literaturherbst, aus ihrem neuesten Buch „Woodwalkers“ Teil sechs, „Tag der Rache“ und auch einige Stellen aus Teil 5, „Feindliche Spuren“. Leider war die Lesung nur schwach besucht, gerade mal sieben Zuhörer waren vor Ort. Aber die Autorin ließ sich davon nicht entmutigen und schenkte den Kindern ihre ganze Aufmerksamkeit.

Ein Puma, sein Name Carag, kommt aus Costa Rica und beginnt ein Praktikum an der Clearwater High bei Ranger Chief Jason Rickbert. Er und seine Freunde machen sich große Sorgen um die Menschen. Denn der mysteriöse Andrew Milling ist darauf aus, den Menschen Böses anzutun. Um die Rache des Milling geht es dann im Teil 6. Carag und seine Freunde versuchen alles um die Menschen zu schützen und sich gegen Milling zu stellen. Carag lebt in einer Pflegefamilie. Um sie zu schützen, muss er erklären, wer er wirklich ist. Aber wie kommt das an? Was werden sie sagen, wenn er einfach sagt, „he, eigentlich bin ich ein Puma“. Es ist schwierig. Wird es Carag gelingen seine Familie mithilfe seiner Freunde zu schützen und Millings Geheimnis auf die Spur zu kommen?

Katja Brandis liest leidenschaftlich und spannend vor. Sie bezieht die Kinder mit ein, stellt Fragen. Einige Kinder kennen die „Woodwalkers“ Geschichten und sind dementsprechend begeistert. Die Autorin liest nicht nur, sie erzählt auch viel von ihren Geschichten, so können die Kinder, die die Romane nicht kennen, sich ein Bild von dem bisherigen Geschehen machen.

Katja Brandis ist 1970 in den Niederlanden geboren. Sie studierte Amerikanistik, Anglistik und Germanistik in Frankfurt. Sie arbeitete als Journalistin in München. Sie hat einen 13-jährigen Sohn und lebt mit ihm und ihrem Mann in München. Seit 13 Jahren schreibt sie erfolgreich für Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Ihre Fantasy-Romane sind sehr beliebt. Inspirationen für die Geschichten holt sich die Autorin bei ihren vielen Reisen, die sie mit ihrer Familie gemeinsam unternimmt. So kam ihr in Namibia, als sie die Tiere betrachtete, eine Idee, was wäre, wenn die Tiere auch uns betrachteten. Was denken sie über uns? Und so schrieb sie über die Gestaltenwandler, über Tiere die in Menschengestalt schlüpfen können und unter den Menschen leben. Die Reisen zu den Rocky Mountains, nach Costa Rica oder in andere ferne Länder beflügeln die Autorin.

Der sechste Band wäre eigentlich das Ende der „Woodwalkers“ Reihe, aber da sie so spannend sind, lässt sie sich die Möglichkeit offen die Geschichte doch weiter zu erzählen. Ihr selber sind ihre Figuren sehr ans Herz gewachsen und darum möchte auch sie, genau wie ihre jungen Leser, wissen, wie es weiter geht.


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